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FH Vorarlberg GmbH

Campus V

Hochschulstraße 1

6850 Dornbirn

Austria

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Beschreibung des Events
Unter dem Motto "Mensch. Macht. Organisation." findet am 12. März 2020 der dritte Business Summit der FH Vorarlberg statt.

Zu diesem Event

„Mensch. Macht. Organisation." ist das Motto des dritten Business Summit der FH Vorarlberg am 12. März 2020. Wir leben in dynamischen Zeiten und beschäftigen uns beim Business Summit der FH Vorarlberg daher unter anderem mit der Frage, wie Organisationen sich verändern müssen, um in Zukunft weiterhin erfolgreich zu sein. Neun renommierte SpeakerInnen nehmen verschiedene Perspektiven auf das Thema „Mensch. Macht. Organisation.“ ein und teilen Gedanken zu neuen Arbeitswelten, Führung in hektischen Zeiten oder der Rolle des Menschen in der Arbeitswelt der Zukunft. Seien Sie dabei beim dritten Business Summit der FH Vorarlberg und diskutieren Sie mit spannenden Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft.

www.business-summit.at

Franz Kühmayer

Digital Leadership – Die Rolle des Menschen in der Arbeitswelt der Zukunft

Er arbeitet als Trendforscher am Zukunftsinstitut, dem führenden Thinktank der Zukunftsforschung mit Sitz in Frankfurt, und ist Geschäftsführender Gesellschafter des österreichischen Consultingunternehmens KSPM. In diesen Rollen gestaltet er für bedeutende Unternehmen und öffentliche Verwaltungen die Zukunft der Arbeit. Zu seinen Kunden zählen u.A. Allianz, Continental, Daimler, Deloitte, Ferrero, Intel, Microsoft, REWE, Unicredit, Vodafone, Würth, und das Bundeskanzleramt der Republik Österreich.

Die Roboter kommen, und sie rütteln mittlerweile nicht nur am Förderband, sondern auch an den Drehstühlen in den Büros und sogar an den Chefsesseln. Verdrängen Maschinen und künstliche Intelligenz den Menschen vollständig aus der Arbeitswelt? Und wenn ja – wäre das wirklich eine schlechte Nachricht? Franz Kühmayer diskutiert die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen der Digitalisierung.

Dipl. Ing. Stephan Kretschmer

Führung und Strategie – Stützpfeiler moderner Streitkräfte

Stephan Kretschmer ist deutscher Brigadegeneral a. D. und ehemaliger Militärattaché. Als anerkannter Experte für militärische Führungsphilosophie ist er Befürworter eines engen Austausches zwischen Wirtschaft und Militär. Mit diesem Background unterstützt er seit über 10 Jahren Managerteams und Führungskräfte bei der Bewältigung von Herausforderungen im Bereich Führung und Strategie.

Mag. Hanno Burmester

Verlernen statt Verändern - Warum erfolgreiche Transformation inneren Wandel braucht

Hanno Burmester ist Gründer von Unlearn. Sein Unternehmen begleitet Organisationen bei der Transformation hin zu mehr Sinn, Selbstorganisation und Kollaboration.

Alle reden von Transformation – aber die meisten groß angekündigten Projekte versanden. Der Grund: Organisationen übersehen häufig die innere Dimension von Transformationsprozessen. Dabei kann grundlegende Veränderung nur gelingen, wenn Menschen in Prozesse des Verlernens und Loslassens kommen. Das geht, bricht aber mit der Logik von „höher, schneller, weiter“.

Mag. Claudia Winkler

Unlearn - vom Corporate Executive zur Social Entrepreneuse

Claudia Winkler ist Co-Founder der zertifizierten B Corp goood network. B Corp ist eine globale Bewegung von Unternehmen, die sich das Ziel gesetzt haben, die Welt zum Positiven zu verändern, sie balancieren Gewinn und positive Wirkung und streben somit danach, die besten Unternehmen für die Welt zu sein und nicht bloß die besten der Welt. goood network betreibt unter anderem die nachhaltigen Mobilfunkmarken goood mobile in Deutschland und Österreich.

Claudia Winkler wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. als eine der "Most Impactful Global Social Innovators" am World CSR Day 2019. Die Kombination aus breiter Corporate Erfahrung unter anderem als internationale Marketingvorständin eines europäischen Telekommunikationskonzerns und Serial Entrepreneurin macht sie zur begehrten Mentorin und Begleiterin innovativer, nachhaltiger Projekte im In- und Ausland. Ihr Motto ist "It is time to act- examples shape reality".

Dinge „verlernen“, um sie anders – nämlich NEU – zu machen! Claudia Winkler beschreibt ihre ungewöhnliche Transformation von der internationale Marketingvorständin eines europäischen Telekommunikationskonzerns zur international anerkannten sozialen Innovatorin und Serial Entrepreneuse. In ihrem Vortrag spricht sie über die Bedeutung von Ecosystemen und Netzwerken, teilt den den Impact ihrer Transformation auf ihr Herangehen an Strategie, Geschäftsmodellegestaltung, Führung und Vermaktung um die Eine oder den Anderen zu inspirieren selbst aktiv zu werden und neue Ansätze für unsere Zukunft zu entwickeln.

Darkhorse: Ludwig Kannicht und Nina Duda, M.Sc.

Eine neue Arbeitswelt. Paradigmen und Lügen

Ludwig Kannicht ist Co-Founder von Dark Horse, einer der innovativsten Organisationen Deutschlands (brand eins, 2019). Entwickeln von Organisationen in Zeiten schnellen Wandels ist einer seiner Arbeitsschwerpunkte. Gemeinsam mit Nina Duda, die auf Entwicklung von Organisationen in Zeiten schnellen Wandels und nutzerzentrierten Produkten & Services spezialisiert ist, wagen sie einen Blick in eine neue Arbeitswelt.

Nina Duda ist Partnerin bei Dark Horse GmbH. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist die Entwicklung von Organisationen in Zeiten schnellen Wandels und nutzerzentrierten Produkten & Services. Sie ist Absolventin Umweltmanagement Studium mit Schwerpunkt auf internationale Abfallwirtschaftssysteme und für den Aufbau von Co-Working Spaces in Wien und Tunis zuständig.

Univ. Prof. Dr. phil. Arist von Schlippe, Dipl.-Psychologe

Die beiden Seiten der Unternehmerfamilie - Gedanken zu einer unmöglichen Verbindung

Diplom in Psychologie 1976 an der Universität Hamburg; Promotion 1986 an der Universität Osnabrück, Habilitation 2001. 23 Jahre Lehr- und Forschungstätigkeit im Fachgebiet Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Osnabrück. 2005 Berufung auf den Lehrstuhl „Führung und Dynamik von Familienunternehmen“ am Institut für Familienunternehmensforschung der Universität Witten/Herdecke (WIFU), das er von 2007-2017 als Akademischer Direktor leitete. Seit 2017 ist er mit reduziertem Deputat weiterhin am WIFU tätig. Er ist zertifiziert als Lehrtherapeut für systemische Therapie, Lehrender Supervisor und Coach (SG, Berlin). Langjähriger (2008-2020) Mitherausgeber der Fachzeitschrift „Familiendynamik“ (Klett-Cotta).

Sein Forschungsinteresse gilt psychologischen Fragen, die mit Familienunternehmen verbunden sind, insbesondere Familienstrategie und Familienmanagement, Konflikte und Konfliktmanagement in Familienunternehmen, Unternehmensnachfolge, Rolle von Geschichten im Familienunternehmen („Power of Stories“), Wertevermittlung und Unternehmenskultur sowie generationsübergreifendes Unternehmertum.

Das Thema „Mensch. Macht. Organisation.“ spiegelt sich als besondere Herausforderung in Familienunternehmen. Denn dort müssen Familie und Unternehmen genau diese drei Themen kontinuierlich ausbalancieren. Dabei sind sie als Sozialsysteme so unterschiedlich, dass die Konstruktion „Familienunternehmen“ aus theoretischer Sicht eigentlich überhaupt nicht überdauern dürfte. Die Kommunikation oszilliert ständig zwischen der an Bindung ausgerichteten Logik der Familie und der an Entscheidung ausgerichteten Unternehmenslogik. Konflikte und das Auseinanderbrechen der Familie müssten eigentlich der nicht weiter erklärungsbedürftige Normalfall sein. Angesichts dessen ist es erstaunlich, wie vielen Unternehmerfamilien es gelingt, diese komplexe Verbindung dauerhaft zu gestalten. Dazu muss die Familie im Rahmen eines familienstrategischen Prozesses einen Teil ihrer Familienhaftigkeit aufgeben und zur Organisation werden – paradoxerweise kann es so gelingen, dauerhaft Unternehmerfamilie zu bleiben.

Prof. (FH) Dr. Tanja Eiselen

Führung in unsicheren Zeiten

Tanja Eiselen ist seit 2016 Rektorin der Fachhochschule Vorarlberg und promovierte Arbeits- und Organisationspsychologin. Das Thema Führung begleitet sie seit dem Beginn ihres Arbeitslebens in den 90er Jahren bei einem großen deutschen Automobilhersteller.

Viele Führungsansätze sind gekommen und wieder gegangen, die Anforderungen an Führungskräfte sind dabei kontinuierlich gestiegen. In einer schnelllebigen Zeit, in der die Komplexität immer weiter steigt, sind Veränderungen die Regel denn die Ausnahme, Unternehmen und Institutionen stehen im globalen Wettbewerb und Prognosen sind kaum das Papier wert, auf dem sie geschrieben stehen. In ihrem Vortrag widmet sich Prof. (FH) Eiselen der Frage, wie Führung in unsicheren Zeiten gelingen kann und was Führungskräfte tun können, um mit in der rasenden Geschwindigkeit Ruhe zu bewahren.

Dr. Stefan Kaduk

Von Musterbrechern lernen - Die Kunst, das Spiel zu drehen

Stefan Kaduk ist promovierter Wirtschaftswissenschaftler und Mitgründer der Musterbrecher-Initiative. Seine Schwerpunkte liegen auf der Frage, wie der sinnvolle Musterbruch inmitten von Sachzwängen und inflationären Managementmoden gelingen kann. Stefan Kaduk tritt als Speaker auf Managementkonferenzen auf und begleitet Unternehmen beim sinnvollen Experimentieren und der konkreten Arbeit am Musterbruch.

Wir bewegen uns alle in Mustern. Dagegen ist nichts einzuwenden. Ganz im Gegenteil: Muster sichern Routine und Effizienz. Aber viele Muster greifen immer weniger und führen zu einer scheinpräzisen Pseudo-Professionalität – und zur Unzufriedenheit von Menschen. Dies gilt vor allem für Führungs- und Organisationsmuster. Theoretisch ist jedem klar, und seit 20 Jahren wird in jedem Unternehmensleitbild betont: Wir brauchen mehr Vertrauen, mehr Freiraum, mehr Wertschätzung, und neuerdings: auch mehr Agilität. Aber wie lassen sich diese »Plastikwörter« im Führungs- und Organisationsalltag zum Leben erwecken? Wie werden diese Begriffe, gegen die niemand etwas einzuwenden hat, zu einer gelebten Haltung? Nach 17 Jahren universitärer Musterbrecher-Forschung lautet unsere Überzeugung: Je weicher ein Thema, desto sinnloser ist die klassische Projektlogik. Immer neue Tools und Methoden sowie Roll-outs von Programmen und Initiativen mit beeindruckenden Namen helfen nur begrenzt weiter. Musterbrecher machen kluge (Führungs-)Experimente und wissen, dass man manches nicht klassisch managen kann. Damit sind sie auf äußerst kluge Weise unprofessionell – und erstaunlicherweise effizient.

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