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Widerstand erforderlich? Identitäts- und Geschlechterkämpfe im Horizont von Rechtspopulismus und christlichem Fundamentalismus in Europa

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Da eine illiberale identitäre Demokratie keinen Platz für das „Andere" bietet, mobilisiert sie einen Identitätskampf gegen Vielfalt und Pluralität. In (ultra)konservativen kirchlichen Kreisen wird – genau wie im Kontext der Neuen Rechten – ein überholtes Gesellschaftsbild konserviert. Dabei geht es nicht bloß um einen klassisch konservativen Backlash gegen Gender und LGBTQ Equality, sondern um viel mehr, denn: „gender is a symbolic glue" (Pető/Kováts). Folglich bedrohen illiberale Kräfte den nach dem Zweiten Weltkrieg auf Grundlage der Menschenrechte entstandenen politischen Konsens und die liberale Demokratie.

Ein trauriger Meilenstein ist in Ungarn die Auflösung des Studienfaches Gender Studies an der Universität ELTE (Eötvös-Loránd-Universität Budapest) im Jahr 2018 und das Verbot der (Wieder)Einführung eines solchen Studienganges an einer staatlichen Universität. Begründet wird dies damit, dass das Gender-Konzept mit den christlichen Werten nicht zu vereinbaren sei. So wird die Politik sakralisiert und die Religion entsakralisiert (Gábor). Wenn die rechtspopulistische Ideologie das Christentum instrumentalisiert, dann kann die „christliche Demokratie" (Orbán) für den Fortbestand der EU die größte Gefahr bedeuten.

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